Kostenvergleich

Das Passivhaus hat gegenüber einem Standardhaus, das lediglich die Mindestanforderungen an der Wärmeschutz erfüllt, etwas höhere Baukosten. Hierfür ist vor allem die bessere Wärmedämmung in Außenwänden, Dach, und Kellerdecke, bzw. Bodenplatte, sowie die wärmegedämmten Fensterrahmen mit 3-Scheiben-Verglasung verantwortlich. Bei kleineren Gebäuden, wie Einfamilienhäusern entstehen ca. 8-15 % Mehrkosten. Größere Gebäude können mit ca. 5-10 % höheren Baukosten realisiert werden. Einsparungen ergeben sich bei einem Passivhaus durch Förderprogramme zur Finanzierung und geringere Betriebskosten.

Wie hoch ist die zu erwartende monatliche Belastung? Wann haben sich die höheren Baukosten amortisiert? Ist es wirtschaftlich sinnvoll ein Passivhaus zu bauen?

Zur Beantwortung dieser Fragen steht Ihnen ein Kostenvergleichsrechner als Excel-Datei zum Download zur Verfügung. Diese Berechnung ist so angelegt, dass für beide Häuser gleichhohe jährliche Gesamtkosten aus Finanzierung, Energieverbrauch und Betrieb der Haustechnik entsteht. Die monatlichen Raten für die Rückzahlung der Darlehenssummen sind gleich hoch. Die jährliche Einsparung der Energiekosten im Passivhaus wird als Sondertilgung zur Abzahlung des Darlehens (Hausbank) eingesetzt. So ergeben sich für beide Häuser die gleichen jährlichen Gesamtkosten. Unterschiede entstehen erst gegen Ende der Finanzierungsdauer, durch unterschiedlich lange Laufzeiten und natürlich nach Abzahlung der Darlehen aufgrund unterschiedlich hoher Energiekosten.

In der aktuellen Version kann die Haustechnik für Lüftung, Heizung und Warmwasserbereitung ausgewählt werden. Zudem können die Kosten für die einzelnen Brennstoffe/Energieträger individuell angepasst werden.


zum Screenshot

Hier gehts zum download der aktuellen Version vom 12.03.2014 :
Auf Vieren geprüft mit Kaspersky Internet Security.
Es ist Microsoft Excel ab Version 97 erforderlich.